Einleitung

Der Wasserhuf ist nichts anderes als ein Aquarienhuf...

Nach vielen Jahren habe ich mich Anfang des Februar im Jahr 2020 entschlossen, wieder ein Aquarium zu betreiben. Aber ein ganz anderes, als früher mein 120 Liter-Becken!

Es ist eine 10 Liter-Pfütze geworden, in der ich Mini-Garnelen ziehen wollte; diese faszinierenden Tierchen werden maximal 3,5 cm groß. Entdeckt habe ich dieses Hobby zufällig in einem Video bei Youtube.

Entstehung und Fehler dabei zeige ich gerne!

Anfang Mai 2020 musste ich anders disponieren, denn in diesem Winzbecken tummelten sich rund 50 Winzlinge! Und die mussten ja irgendwohin; solch ein Nano-Cube kann höchstens 20 ausgewachsene Garnelen artgerecht beherbergen.

Also besorgte ich mir einen größeren Cube mit 30 Litern! Auch diese Entwicklung zeige ich hier.

Ich habe mich übrigens zu würfelförmigen Aquarien entschlossen - und dazu noch mit solchen, die höher als breit sind -, weil es eine etwas außergewöhnliche Form ist, und zudem ohne  Komplettabdeckung wirklich stark aussieht; nicht so klobig.

In zwei weiteren Artikeln stelle ich Euch einzelne Garnelen vor und besondere Innenansichten beider Becken in Großaufnahme.

10 l-Cube

Hier ist eine Menge schiefgelaufen, wie das bei mir wohl dazugehört: Die sogenannte Einlaufzeit konnte ich nicht beachten; das bedeutet, dass man ein Becken ohne Tierbesatz mindestens vier bis fünf Wochen sich selbst überlassen soll, um den Pflanzen, dem Filter und dem Bodengrund Gelegenheit zu geben, den lebenswichtigen Bakterien eine solide Basis zu geben. Die Gründe hierfür beschreibe ich in den Bilderalben.

Dazu hatte ich auch nicht die Wasserqualität beachtet, die für diese Tierchen ein Muss ist, ganz anders als bei meinen früheren pflegeleichten Fischen: Erst in einem Forum erfuhr ich, dass bei den wöchentlichen Wasserwechseln zwingend ein Wasseraufbereiter zugegeben werden muss, der Schadstoffe aus dem Leitungswasser eliminiert. Dazu wäre von Anfang an ein Pflanzendünger benötig, damit die Pflanzen rasch wachsen und stark werden und diese damit dem Algenwuchs die Grundlage entziehen.

Die äußerst traurige Folge davon war, dass etwa nach acht Wochen aus dem bunten Haufen von Neocaridinas, der zu Beginn elf wunderbare Tierchen umfasste, nur noch drei übrig waren: ein recht großes, rotes Weibchen, ein mittelgroßes Weibchen ohne Farbe, aber mit einer herrlichen Sprenkelung und einem faszinierenden Rückenstrich, und ein kleines blaues Männchen. Glücklicherweise hatte das Mini-Männchen inzwischen aber große Leistungen vollbracht: Nach eben diesen acht schweren Wochen wuselte es von winzigem Nachwuchs, und kurz danach trugen die beiden Weibchen schon wieder Eier in ihren Bauchfalten!

Das rote Weibchen (man nennt die Trächtigen auch gerne 'Eiertanten', ) starb kurz nach der Entlassung ihrer Jungtiere. Somit blieben zwischen dem 20. Februar und dem 25. April nur noch zwei Erwachsene Tierchen der ehemaligen Besatzung an Bord: "Strichlady" und der Mann 'Bluesi'. 

Wie die kleinen Nelen (Spitzname für Garnelen) aussehen werden, wird erst gut vier Wochen nach der Geburt deutlich; anfangs sind sie aus Schutz vor Feinden meist farblos. Nur bei einigen war schon der Vater erkennbar: sie sind glasig-hellblau, der Rest ist Überraschung! 

Zum Zeitpunkt dieses Textes (4. Mai 2020, als fast zehn Wochen nach dem Einsetzen der elf Garnelchen) sind zwar leider nur noch zwei der Eltern übrig, dafür gibt es aber gut und gerne 50 (!)  an Flusen, die teilweise schon überraschend sind, denn es scheinen die Gene von früheren Generationen durchzukommen: ich sehe braune,  ja sogar schwarze Minis, die definitiv nicht direkt von roten und blauen  Eltern abstammen können.

Das alles macht unglaubliche Freude!

Aber lest und schaut:

Beginn am 18. Februar 2020

Zum Größenvergleich ein Bild, das dieses Nano-Aquarium in seiner natürlichen Umgebung zeigt:  20*20*25 cm, 10 Liter!

Dann, am Abend des ersten Tages, noch ziemlich willenlos mit Zeugs bestückt und Pflanzen vom Nachbarn hinein geworfen, weil der Bodengrund noch nicht da war.

20. Februar

Dummerweise kamen die bestellten Garnelchen viel früher an als vorgesehen! Sie kamen aus einem "Swinger Club", was bedeutet, dass sie unterschiedliche Farben haben.
Was blieb mir übrig, als sie vorsichtig aus ihrer Versandverpackung in das unfertige Becken zu entlassen?

21. Februar

Richtig klasse fehlgelaufen! Heute kam der Basaltkies für den Bodengrund an; idealerweise geht das umgekehrt: erst Kies, dann Pflanzen, dann - nach etwa vier Wochen - der lebende Besatz. Aber das passt ja  zu meinem normalen Leben, in dem üblicherweise kaum etwas auf Anhieb richtig klappt.

Behutsam räumte ich also das Winzbecken wieder aus und füllte den Basaltkies ein, nachdem ich ihn gründlich ausgewaschen hatte.  Dann kamen die Pflanzen, Mooskugeln und die Wurzel und natürlich der Filter. Den Heizstab ließ ich weg, da die Garnelen und Schnecken Temperaturen von 10 bis 30° abkönnen! Das sind übrigens Garnelen der Art Neocaridina; sie sind anspruchslos und in normalem Leitungswasser zu halten.

Den Garnelchen versprach ich, dass dies ihr letzter Umzug sein würde. Eine winzige, blaue Garnele schien mir dabei in V-Zeichen zu zeigen. Ich wollte sie schon mit dem Namen 'Blue' kennzeichnen, bis ich bemerkte, dass noch eine andere blaue da war...

Nicht einfach, diese neue Art von Fotografie! Ich muss noch üben.

22. Februar

Ich habe mit der Kamera geübt; hier sind einige bessere Bilder von einem Teil der garnelischen Gemeinschaft zu sehen.

10. März

Nach einem Wasserwechsel von 50% sind überall Sauerstoffbläschen zu sehen; leider aber auch vermaledeite Algen im Übermaß...

15. März

6. April

Zwei Eiertanten, eine davon, wie sie im Kopfstand ihre Bauchtasche durchschüttelt, um die Eier neu zu sortieren und ihnen Frischwasser zuzufächern.

7. April

Nachwuchs!

Morgens: Es wird kräftig geschüttelt.

Abends: An der Rückseite tummeln sich rund acht farblose Winzlinge, und auf manchen Blättern habe ich noch andere entdeckt (etwa 1,5 mm klein), darunter auch zwei glasig-blaue; aber keine rote!

Ich erfuhr in einem Forum, dass dies eine Vorsichtsmaßnahme der Natur ist, um die Kleinen vor Fressfeinden zu schützen - unter anderem auch vor den großen Garnelen.

Die Geschlechtsreife beginnt schon mit rund acht Wochen, wobei die Farbe aber immer noch nicht ganz ausgereift sein muss: das wird noch weitere drei bis vier Wochen dauern. Das erklärt auch, warum sich meine junge, fast farblose Garnele erst später zu einem wundervollen Tierchen mit einem herrlichen Rückenstrich gemausert hat! Hoffentlich vererbt sie den...

Ich bin glücklich, dass ich erst kurz zuvor den groben Filterschwamm mit einem Stück einer Damenstrumpfhose umwickelt hatte (erstes Bild ganz links): Die großen Poren wären eine tödliche Falle gewesen.

13. April

Schon vor einiger Zeit hatte ich im Internet geforscht, was man gegen die Algenplage tun kann. Der Tipp, dass Weidenblätter die überaus lästigen Faden- und Pinselalgen bekämpfen sollen, faszinierte mich; also legte ich beim wöchentlichen Wasserwechsel immer einen kleinen frischen Trieb einer Trauerweide ein, und siehe da: diese beiden Algenarten zogen sich zurück!

Der restliche Algenbelag ist nicht ganz so tragisch, wenn auch unschön; er wird aber gerne von den Garnelen abgeweidet.

16. April

Kleinigkeiten...

20. April

Jungtierchen (oft liebevoll 'Flusen' genannt) in Aktion; am Ende noch eine Mama und der Papa im Portrait.

5. Mai

Erste Versuche mit einer Makro-Vorsatzlinse. Schärfetechnisch total daneben, aber man erkennt schon, was diese Linse leisten kann, wenn der Knipser die Technik erst mal raus hat!

Danach normale Nahaufnahmen. Was auffällt: Der Nachwuchs hat insgesamt zu über 90% keine Farbe! Eine braune Fluse ist im Bild, und im Becken sind noch etwa zwei weitere; dazu noch zwei oder drei schwarze und vielleicht noch fünf oder sechs Winzlinge mit einem Hauch von blau: das Rot hat sich überhaupt nicht vererbt!

28. Mai

Hier mal wieder bei einer Fressorgie, zu der ich mit kleinen Futtersticks der Geschmacksrichtung 'Spinat' aufgefordert hatte!

Zu den Farben der Tierchen, die hier noch keine haben oder völlig anders aussehen als die Elterntiere, fand ich folgende Erklärung:
Mini-Garnelen der Sorte 'Neocaridina' vererben ihre Farben über viele Generationen hinweg; was bedeutet, dass sie nicht die Elterngene direkt an die Nachkommen weitergeben (wie bei den berühmten Erbsen des Genforschers Mendel). Vielmehr kommen Gene durch, die noch von Urgroßeltern stammen oder gar von Ur-Ur-Vorfahren! Deswegen habe ich Flusen im Becken mit zum Beispiel schwarzer oder brauner Farbe, aber keine roten und blauen, wie von den direkten Eltern!

Auch ist es ganz erstaunlich und vor allem spannend, dass Jungtiere noch weit über die Geschlechtsreife hinaus (etwa 12 Wochen) ihre Farben ändern können: bis zu sechs Monaten können Farbveränderungen entstehen! Das habe ich an meiner "Strichlady" erlebt, die anfangs so unscheinbar war wie die meisten Flusen auf den folgenden Bildern, sich dann aber plötzlich nach mehreren unscheinbaren Farbwechseln zu einer schokoladenbraunen Schönheit mit gelben Rückenstrich entwickelte!

Somit dürfen wir gespannt sein, was aus den vielen, noch unscheinbaren Flusen wird, wenn mal weitere Wochen vergehen...

7. Juni

Verschiedene Jungtiere an einem sogannten Futterstick; die Riesen-Posthornschnecke möchte da mitmischen.

8. Juni

In meinem 10 -Liter Becken tummelte sich zwar massenhaft Nachwuchs, aber die allermeisten hatten keine Farbe. Jedenfalls noch nicht, in ihrem Kindesalter. Hübsch zwar alle miteinander, aber eben farblos. Okay, in paar schwarze waren dabei, ein paar hell- bis dunkelbraune.

Da hatte ich ein Angebot im Internet entdeckt: 10 plus x Garnelen aus verschiedenen Stämmen, mit verschiedenen Farben! Ich musste einfach zugreifen... 
Ich war recht enttäuscht: Zwar waren es eine Menge Nelen (17 Stück), aber nur zwei größere Tierchen hatten Farbe; wenn man weiß zu den Farben zählt. Alle anderen waren so klein, dass sie noch farblos waren, sogar fünf Nelen, die höchstens zwei Tage alt waren!

Ich schrieb meine Enttäuschung und bekam als Antwort und Entschuldigung eine neue Lieferung, kostenlos. Und die hat mich echt umgehauen! Aber das seht ihr im Artikel 30 l-Cube, denn  dort  habe ich sie eingesetzt.

Nach der ersten Lieferung musste ich noch eine Weile warten, weil das neue Becken noch nicht eingelaufen war. Dann fand der große Umzug statt: Rund 60 Nelen brachte ich rüber! Übrig blieben dann "nur noch" etwa 27 im 10er Becken, darunter auch einige aus der ersten Lieferung; mal sehen, was daraus wird. Manche konnte ich schon fotografieren, darunter eine wahre Schönheit!

Traurige Nachricht: Bluesi, der Papa aller Nachkommen der urprünglichen Besatzung, lebt nicht mehr! :-(

 

30 l-Cube

Aus der Not heraus musste ein anderes Becken her!

Schließlich wollte ich ja die herrliche Nachkommenschaft von gut 50 neuen Mitbewohnern in der 10 Liter-Pfütze heranwachsen sehen; aber artgerecht.

Also besorgte ich mir ein 30 Liter-Becken, wieder einen Cube mit größerer Höhe als Breite. Die Gestaltung, Einrichtung und den Umzug der Nelchen aus dem kleinen Becken beschreibe ich hier; und natürlich die weitere Entwicklung.

3. Mai 2020

Die Mini-Pfütze ist von der Mitte aus umgezogen: so habe ich von der Couch aus einen intimen Blick auf die vielen Babies!

In der Mitte das neue Becken, noch ohne Leuchte und Pflanzen und nur mit einem geliehenen Filter vom Nachbarn, aus dem die so überaus wichtigen Bakterien einsiedeln können.

Im Vordergrund auf dem Tisch Ablegerpflanzen und Moos, die auf die Umsetzung warten. Vor dem noch dunklen Cube ein geschenkter Hocker, der mir einen Logenplatz bescheren wird!

8. Mai 2020

Hier habe ich die neuen Wurzeln und Pflanzen einfach willenlos ins Becken fallen lassen, damit sie gut wässern. Wasserwechsel zu 50% jeden Sonntag ist dabei angesagt, und zusätzlich Wasseraufbereiter und Flüssigdünger für die Pflanzen. Ab und zu etwas Staubfutter für die Mikrofauna (Kleinstlebewesen) ist unerlässlich, denn die hat auch Hunger!

Die Wurzeln haben schon nach einem Tag eine dicken Bakterienrasen gebildet, der normalerweise von den Garnelen gerne abgeweidet wird. Weil noch kein Besatz drin ist, ist er aber ist er dennoch ungeheuer wichtig, weil kein Leben ohne nützliche Bakterien möglich ist. Auch im menschlichen Körper!

Während der sogenannten Einlaufphase bildet sich diese Mikrofauna aus, und es werden Wasserwerte erreicht, die ein gefahrloses Leben der künftigen Bewohner gewährleisten. Zwar werden durch den Wasseraufbereiter schädliche Stoffe aus dem Leitungswasser neutralisiert, aber durch das Wachstum von Pflanzen und Bakterien entstehen Abfallstoffe, die im Anfangsstadium giftig für die künftigen Bewohner eines Aquariums sind. Erst mit der Zeit bildet sich ein Gleichgewicht, das für ein solches Biotop die Voraussetzung für ein gesundes und erfolgreiches Leben bietet.

16. Mai 2020

Wieder einmal etwas 'herumgewurschtelt'. Aber noch lange nicht am Ziel meiner Vorstellungen!

Die goldgelbe Wasserfarbe wird übrigens durch die noch relativ frischen Wurzeln verursacht, die eine Menge Huminstoffe abgeben; das wird sich im Laufe der Zeit zurückbilden, auch wenn es eine schöne Farbe ist! Da Humin aber für die Wasserqualität und Gesundheit der Bewohner ungeheuer wichtig ist, gebe ich ab und zu getrocknete Laubblätter und Erlenzapfen ins Wasser.  Laubblätter werden übrigens von den Garnelen auch sehr gerne als Weidefläche genutzt, zudem werden sie sogar gefuttert, sobald ein gewisser Zersetzungsprozess eingesetzt hat.  Zum Thema Humin schaut bitte mal HIER.

28. Mai

Eine absolute Katastrophe! Alles dermaßen veralgt, dass mir schlecht wird...

In der sogenannten Einlauf-Phase, die zwischen drei und fünf Wochen dauern sollte, bilden sich üblicherweise Algen, die aber dann - wenn sich nützliche Bakterien genug verbreitet haben und sich die Wasserwerte auf einen optimalen Pegel eingependelt haben - wieder verschwinden sollten. Wenn nicht, krieg' ich die Krise! Ich hab' ja jetzt schon Panik!

4. Juni

Einige 'intime' Einblicke, wobei die Algenpest schon ein gutes Stück zurück gegangen ist. Die Bilder stammen unmittelbar nach einem Wasserwechsel von 90%, weswegen das Wasser wieder glasklar erscheint; der goldene Farbton, den das Humin verursacht, wird aber schon in drei Tagen wieder zurück sein.

7. Juni

Schwarz und weiß aus der Umzugstruppe; 1 cm und 1,5 cm klein. Die schwarze ist ein Nachkomme aus meiner bunten Anfangsmischung, bei der die Gene irgendwelcher Vorfahren durchgeschlagen sind; schwarze Eltern waren nämlich nicht dabei.  Die andere ist eine White Pearl aus der ersten Lieferung (wie ich beschrieben habe), und die mit in den Kescher bei der Umsetzung gelandet ist; eine andere befindet sich noch im 10er-Becken.

10. Juni

Die Ersatzlieferung ist angekommen, wie ich schon beim 10er Cube geschrieben hatte. Hier nochmal zur Erinnerung:

Ich konnte einem Angebot nicht widerstehen, das 10 plus X Garnelen aus etwa 10 verschiedenen Stämmen anbot, zu einem sehr tollen Preis. Ich war jedoch enttäuscht, weil nur zwei größere dabei waren (in reinem weiß!), der Rest aber farblos, weil viel zu jung. Insgesamt waren das 17 Nelen! Ich setzte sie noch in das 10er Becken, weil der 30er Cube noch nicht sicher genug war. Einen Teil davon habe ich dann beim Umzug heute mit erwischt, und die neue Ersatzlieferung, die mir nach meiner Enttäuschung kostenlos geliefert wurde, kam gleich dazu.

Hier war ich jauchzend überrascht, weil sich unter den 15 Tierchen wahre Prachtstücke befanden; auch Caridinas, die für Leitungswasser gezüchtet wurden!

Hier stelle ich die Truppe vor, während sie noch in meiner gläsernen Teekanne auf das neue Aquarienwasser eingewöhnt wird.

13. Juni

Kleine Ansichten: Spielerei mit der Dunkelheit

19. Juni

Leider, leider sind alle vier Caridinas aus der Lieferung vom 10.6. eingegangen, und auch einige der Neocaridinas.

Nun habe ich in einem Kleinanzeigenforum einen Privatmann in der Nachbarstadt gefunden, bei dem ich 13 ausgewachsene Garnelen in verschiedenen Farben abgeholt habe; zum unschlagbaren Preis von 10 Euro! Diese Truppe bringt wieder etwas Abwechslung rein zwischen die meist farblosen, aber dennoch sehr hübschen Nelen.

Ich hüpfe vor Freude auf der Couch, als ich die Tierchen in meiner Eingewöhnungs-Teekanne beobachte! Später erwische ich noch einige in ihrem neuen Zuhause.

Porträts von meinen Garnelen

Auf dieser Seite stelle ich Euch meine Garnelen einzeln vor!  Eher selten mit Namen, weil das doch etwas aufwändig und recht unübersichtlich werden könnte (*lächl), aber zumindest als Individuen.

Dazu gibt es folgendes zu sagen:

Die Aquarienfotografie ist ein recht schwieriger Bereich der Fotografie! Alles, was sonst sehr gut funktioniert in der freien Natur mit Nah- und Makroaufnahmen, hat hier kaum noch Gültigkeit; die Glasscheibe, das Wasser und die Beleuchtung bilden Hemmnisse, die überwunden werden müssen. Dies erfordert für Kamera und Benutzer eine Herausforderung, an die ich mich erst herantaste - mit mehr oder weniger guten Ergebnissen.

Diese Seite wird unterteilt in "Nahaufnahmen" und "Makrofotografie".

Was unterscheidet diese beiden Begriffe? Bitte schaut dazu bei den folgenden Artikeln:

Nahaufnahmen

Nahaufnahmen von "Dingen" sind mit fast jedem Aufnahmegerät möglich. Sie zeigen ein bestimmtes Objekt aus erstaunlicher Nähe, wobei leider auch Aufnahmen dazu zählen, die in der Bildbearbeitung 'ausgeschnitten', also somit näher herangeholt wurden; was aber eine "Schummelei" ist.

Diese Aufnahmen sind großteils Ausschnittsvergrößerungen. Falls es tatsächlich formatfüllende Fotos sind, erwähne ich das bei den Bildern.

Diese Nahaufnahmen unterteile ich in zwei Kategorien: einmal ganz normale Fotos im Aquarium, und zweitens in eine Kategorie "Lollies": Das sind Futterstäbchen, die die Garnelen magisch anziehen!

 
 

Allgemeine Bilder

Makros

Die Makrofotografie  zielt darauf ab, Objekte abzubilden, die mit Hilfsmitteln wie Makro-Objektiven oder Vorsatzlinsen eine solche Vergrößerung annehmen, die überdimensional erscheinen und ein Objekt in nie gesehener Ansicht präsentieren, ohne eine Bildbearbeitung zur Vergrößerung in Anspruch zu nehmen. Der Abbildungsmaßstab beträgt hierbei mindestens 1:1

Ein Beispiel zeige ich hier anhand der Spitze eines Kugelschreibers: 

Diese Fotos wurden mit der Vorsatzlinse Raynox M-150 aufgenommen.
Daten wie Verschlusszeit, Blende, Beleuchtungsumfeld und ISO erspare ich mir, sonst wird es zu technisch. Bei Fragen könnt ihr mich aber gerne kontaktieren!

Das alles sind Versuche! Von der Perfektion wie oben bei der Kuli-Spitze bin ich noch weit entfernt... Der Kuli wurde im Freien bei Sonnenschein aufgenommen; bei den Garnelen geht das logischerweise nicht, da herrschen ganz andere Aufnahmeverhältnisse. Und ganz bedeutend kommt hinzu, dass sich ein Kugelschreiber in der Regel nicht ständig und oft fast blitzartig bewegt, was ihn von den Nelen erheblich unterscheidet, ihn aber daher von der Geduld als Foto-Objekt optimal auszeichnet.

Ach ja, zum Verständnis: Die hier gezeigten Garnelen sind Jungtiere, Größe etwa 1,5 bis 2 cm. Die Posthornschnecke hat einen Durchmesser eines 10 Cent-Stückes.

Ein weiterer Größenvergleich soll der Untergrund sein: Der Kies hat eine Größe zwischen 2 und drei Millimetern!

Innenansichten

folgt in Kürze...

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