Der Wasserhuf ist nichts anderes als ein Aquarienhuf...

Nach vielen Jahren habe ich mich Anfang des Februar im Jahr 2020 entschlossen, wieder ein Aquarium zu betreiben. Aber ein ganz anderes, als früher mein 200 Liter-Becken!

Beginn am 18. Februar

Zum Größenvergleich ein Bild, das dieses Nano-Aquarium in seiner natürlichen Umgebung zeigt:  20*20*25 cm, 10 Liter!

Dann, am Abend des ersten Tages, noch ziemlich willenlos mit Zeugs bestückt und Pflanzen vom Nachbarn hinein geworfen, weil der Bodengrund noch nicht da war.

20. Februar

Dummerweise kamen die bestellten Garnelchen viel früher an als vorgesehen!

Sie kamen aus einem "Swinger Club", was bedeutet, dass sie unterschiedliche Farben haben.

Was blieb mir übrig, als sie vorsichtig aus ihrer Versandverpackung in das unfertige Becken zu entlassen?

21. Februar

Richtig klasse fehlgelaufen! Heute kam der Basaltkies für den Bodengrund an; idealerweise geht das umgekehrt: erst Kies, dann Pflanzen, dann - nach etwa vier Wochen - der lebende Besatz. Aber das passt ja  zu meinem normalen Leben, in dem üblicherweise kaum etwas auf Anhieb richtig klappt.

Behutsam räumte ich also das Winzbecken wieder aus und füllte den Basaltkies ein, nachdem ich ihn gründlich ausgewaschen hatte.  Dann kamen die Pflanzen, Mooskugeln und die Wurzel und natürlich der Filter. Den Heizstab ließ ich weg, da die Garnelen und Schnecken Temperaturen von 10 bis 30° abkönnen! Das sind übrigens Garnelen der Art Neocaridina; sie sind anspruchslos und in normalem Leitungswasser zu halten.

Den Garnelchen versprach ich, dass dies ihr letzter Umzug sein würde. Eine winzige, blaue Garnele schien mir dabei in V-Zeichen zu zeigen. Ich wollte sie schon mit dem Namen 'Blue' kennzeichnen, bis ich bemerkte, dass noch eine andere blaue da war...

Nicht einfach, diese neue Art von Fotografie! Ich muss noch üben.

22. Februar

Ich habe mit der Kamera geübt; hier sind einige bessere Bilder von einem Teil der garnelischen Gemeinschaft zu sehen.